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profit, permission must be obtained from:
© Dr. Hilmar Alquiros Aachen/Germany 2002 ff.
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-13,6 x 10 9 |
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Big Bang |
timetable / Zeittafel |
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-1.000.000 |
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The first human relicts being discovered were bones of
the so-called Peking Man (Beijing
yuanren 北京猿人; Sinanthropus pekinensis, now Homo erectus
pekinensis) at Zhoukoudian 周口店 in 1927. Other findigs in this area brought
up the theory of a muli-centered human evolution that should not exclusively
have taken place in Africa. This problem is still not resolved today. "A universal guide for China studies from Chinaknowledge" |
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10000-2000 |
Mythology and the origin of Chinese culture |
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>2205 |
First ancestor = Yellow Emperor Huangdi |
Goldenes Zeitalter: First ancestor is the Yellow Emperor 黃帝, Huang Di (Huangdi),
surname Xuanyuan 軒轅氏; residence: Youxiong 有熊 (reigned for 100 years)
dem Gelben Kaiser zugeschriebene Übungen zur Pflege der Gesundheit;
his son: Changyi 昌意, his son: Emperor Zhuan Xu 顓頊, his son: Gun 鯀, his son:
Wenming 文命, called Da Yu 大禹. |
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2205-2197 |
Yu the Great |
Goldenes Zeitalter: Yu the Great (Da Yu) 大禹; surname Xiahou 夏后氏 - is said
to have ruled from 2205 to 2197 BC,
other sources say, from 1989 to 1978
BC. |
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-2000 |
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2000-1700 (1500) |
Xia Dynasty 夏代 |
Goldenes Zeitalter |
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1700-1067 (1027) |
(17th to 11th cent. BC) | |
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1066-221 |
1027-771
Western Zhou
Dynasty
易经 yìjīng-Entstehung? [ I Ging, I Jing, Yi Ching, Yi King; I Ching (Wade-Giles)] endgültige Form bereits während der Zhou-Dynastie (~ 1200-500) [mythischem Herrscher Fu Xi zugeschrieben] |
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-1000 |
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~1000-51 |
"Klassische chinesische Epoche" |
Erste klassische Schriften bis Konzil 53-51 |
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~1000-600 |
Shījīng und Shūjīng |
Verfassen/Kompilieren der ersten klassischen Schriften ... |
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722-481 (476) |
Frühling- und Herbstepoche |
Zweite Epoche der Zhou-Dynastie (1066-221 v. Chr.).
Nur sieben größere Staaten blieben aus vielen anderen übrig.
770-476
Spring and Autumn period
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551-479 |
Konfuzius / Kŏngzĭ | Begründer des Konfuzianismus |
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~551-479 |
易经 yìjīng | Niederschrift |
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~540-480 |
Heraklit |
Geistesverwandte Gedanken zu Laozi 老子 |
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~480-390 |
Mòzĭ | Begründer des Mohismus |
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475-221
Warring States period |
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| 403-221 |
Streitende Reiche /
Zhànguó-Zeit
Heguanzi 鶡冠子 |
Die Streitenden Reiche (403-221 v. Chr. s. Karte ) (warring "states period") waren die dritte und letzte Epoche der Zhou-Dynastie (1066-221 v. Chr.). (Meister mit der Phasanenkappe) Streitende Reiche. (403-221 v. Chr.) Selbstkultivierung und Regierung in Übereinstimmung mit dem naturgegebenen Wandel der Phasen/Elemente. |
| ~400? |
Dàodéjīng
道德經 Lǎozĭ |
Wichtigster Text des Daoismus (Klassiker vom DAO und seiner Wirkung) Früher gebräuchliche Transkription: Tao Te King. "Meist übersetztes Werk nach der Bibel. Sammlung von 81 Abschnitten in insgesamt etwa 5000 Zeichen über das DAO 道 ,sein Wirken de 德 in der Welt und das richtige Verhalten des Menschen, Nicht-handeln wuwei 無為. Als Autor gilt traditionell Li Dan 李聃, genannt der Alte Meister Laozi 老子, dessen historische Existenz aber nicht nachweisbar ist." Er soll den Text vor seiner Reise in den Westen im 6. Jh. v. Chr. dem Passwächter Guan Yin hinterlassen haben. Ausgrabungen von Guodian aus dem frühen 3. Jh. v. Chr. und Mawangdui aus dem 2. Jh. v. Chr. bestätigen, dass das Buch im 4. Jh. v. Chr. entstanden sein dürfte. Die heute verbreitete Fassung, die nach ihrem Kommentator Wang Bi 王弼 (bis 249) benannt ist, stammt aus der Han-Zeit. [http://www.100jia.net/texte/] |
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372-289 |
Menzius / Mèngzĭ | Hauptvertreter des Konfuzianismus |
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~319-301 |
Anonymus | Lǎozĭ老子(Kapitel 39!) wird zitiert im Zhànguócè [unklare Authentizität] von einem gewissen König Yán Chù von Qí (regierte von 319-301.) Evtl. als von Liú Xiàng (s.u.) eingefügt diskutiert. |
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~300 ? |
(Meister Zhuang)
Das Nanhua zhenjing 南華真經 ist neben dem Daodejing das wichtigste Buch
des philosophischen Taoismus. Es wird übereinstimmend als literarisch
wertvollstes taoistisches Werk bezeichnet. Es besteht aus auch für uns heute
anschaulichen Begebenheiten und Begegnungen. Einen prominenten Platz nimmt neben
der Veranschaulichung des Dao die Erkenntnis- und Sprachtheorie ein. Manchmal
treffen wir auf Phantasiewesen in fremden Welten, manchmal auf bekannte
Persönlichkeiten im Disput, etwa der Sophist Hui Shi. Konfuzius tritt immer
wieder positiv in Erscheinung. Nur in einigen Dialogen mit Laotse erweist er
sich als weniger vollendet als ersterer. |
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300-200 |
(Guiguzi 鬼谷子) |
(Meister des Geistertals) Kleines Buch aus der späten Epoche der Streitenden Reiche (3. Jh. v. Chr.) mit gemischten Inhalten. Es gehört nicht zu den traditionell der taoistischen Philosophie zugeordneten Werken. |
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300-200 |
(Meister Lie)
Autor Lie Yukou 列御寇 ist historisch nicht nachweisbar. Das Buch stammt aus dem
3. Jh. Es ist der für uns am leichtesten nachvollziehbare taoistische Klassiker.
Nach Aufgabe von Wissen und Begierden kann sich der Mensch natürlich ziran
自然 verhalten. Das letzte Kapitel ist dem Skeptiker Yang Zhu 楊朱 gewidmet, der zu
Lebzeiten großen Einfluss hatte. |
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300-100 |
Shanhaijing 山海经 |
(Klassiker der Berge und Seen) Magische Geographie aus dem 3. bis 1. Jahrhundert v. Chr., die dem legendären Großen Yu zugeschrieben wurde. Sie beschreibt Fauna, Flora, Mineralien, fremde Völker, Geister und Götter in allen vier Himmelsrichtungen, sowie jenseits des Meeres, innerhalb der Meere und in der großen Wildnis.[http://www.100jia.net/texte/] |
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~ 300 / 280 ? |
Jīngmén-Fund (1993) Guōdiàn-Text |
Textteile aus 32 der heutigen Kapitel |
| ~298-~220 | Xúnzĭ荀子 |
Hauptvertreter des
Legalismus. Xúnzĭ (chin. 荀子auch Hsün-Tse, chinesischer Philosoph in der Zeit der Streitenden Reiche. (klassischen Konfuzianismus), gleichzeitig ist Xúnzĭ auch der Name seines Werkes. Kap. 17 S. 260: "Lao Tzu hat einen Blick für [den Vorteil] des Sich-Duckens {qū nachgeben} , ist aber ignorant gegenüber dem Sich-Behaupten." [Chang 1982 S. 414] |
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~280-233 |
Hánfēizĭ (†233) |
Hauptvertreter des
Legalismus. Kap. 20 und 21:
einzelne Kapitel, Passagen oder kurze Sätze aus dem werden als Beispiele
angeführt (aber nicht im Sinne des Daoismus verwendet!).
In Kap. 21: aus
Dàodéjīng
道德經
: (Wimmer)
Han Fei ist auch einer der frühesten Kommentatoren des Daodejing.
Er hat zu 22 Kapiteln davon Kommentare geschrieben. Von ihm stammt auch die
erste Interpretation des umstrittenen Kapitel 1, in dem so viel auf die
Interpunktion ankommt. Han Fei hat gelesen: "Das Tao, von dem man sprechen
kann, ist nicht das bleibende, ausdauernde Tao."[107]
Han Fei Zi, Kap. 20, zitiert nach Béky 1972, S. 67 |
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<239 |
Lü shi chunqiu 呂氏春秋 |
(Frühling und Herbst des Herrn Lü) Das Buch wurde unter Förderung des Qin-Kanzlers Lü Buwei 呂不韋 239 v. Chr. fertiggestellt. Er versammelte dazu laut Sima Qian 3000 gelehrte Hausgäste und ließ sie an einer Zusammenfassung des Wissens der Zeit arbeiten. Als das Buch fertig war, ließ er es auf dem Marktplatz ausstellen und einen Sack mit 1000 Goldstücken darüber hängen. Er versprach sie demjenigen, der schlüssig auch nur ein Zeichen hinzufügen oder wegnehmen könne. Das erste Buch, die 12 Aufzeichnungen, ist zyklisch nach den Monaten des Jahres aufgebaut -- daher der Name "Frühling und Herbst". Es enthält 12 mal 5 Abschnitte. 60 ist die Zahl der Jahreszyklen. Es wird dem Himmel zugeordnet.
Das zweite Buch, die 8 Betrachtungen, enthält 8 mal 8 (64) Abschnitte. 64 ist
die Zahl der Hexagramme des Yijing. Es wird dem Menschen zugeordnet. Das Konzept der 5 Phasen/Elemente ist zentral: Erde tu 土, Holz mu 木, Metall jin 金, Feuer huo 火, Wasser shui 水. Ihnen entsprechen 5 Farben, Organe, Stimmungen usw. Die Natur, die menschliche Gesellschaft und historische Abläufe sind danach geordnet. Das Werk des Zou Yan 鄒衍, dessen Schule diese Gedanken ausgeformt hat, ist verloren. [http://www.100jia.net/texte/] |
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>235 |
Lǚ Bùwéi (†235) | "Lǚshìchūnqiū" - wohl unter Leitung von Lǚ Bùwéi zusammengestelltes Werk (Ideensammlung nach "Gastliteraten") in Kap. I, 4 Erwähnung: ("Als Lǎo Dān dies hörte, sagte er …" - allerdings ohne Zitat aus dem Dàodéjīng 道德經) |
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232-202 |
Xiàng Yǔ's concubine |
oldest Laozi-Manuscript mentioned by Fu Yi (554-639) |
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221-207 |
Qin-Dynastie |
Qin (Ch'in) eroberte alle anderen und vereinigte China unter der gleichnamigen Dynastie (221-207 v. Chr.). |
| < 206 |
Mǎwángduī
-Text A.
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Textausgabe als Grabbeigabe, 1973 entdeckt |
| < 179 |
Mǎwángduī-Text
B. |
Textausgabe als Grabbeigabe, 1973 entdeckt |
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-2. Jh. |
Wenzi |
(Meister Wen) [http://www.100jia.net/texte/] älteste erhaltene Erklärungen von Teilen des Laozi! Nimmt Hanfeizi teilweise wörtlich vorweg, Übereinstimmungen auch mit Huainanzi), z.B. Kap. 17.1. Neue Entdeckung längerer Teile 1973 auf Bambusstreifen in Dingxian / Hebei, 1995 publiziert. (Han-Dynastie-Grab Nr. 40) |
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139 |
(Meister von Huainan) compiled by a prince in 139 BC.[http://www.100jia.net/texte/] |
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| ~139 | Liú An (179-122) | Im "Huáinánzĭ" Zitat des Kap. 42 Dàodéjīng 道德經: Nach "Als 'das Eine' erzeugt es nicht. Daher teilt es sich und macht das Yin und das Yang. Yin und Yang harmonieren und sind die Erzeuger aller Dinge" folgt das Zitat: "故一生二二生三三生萬物 = b), c), d) 故gù 曰yuē "Denn es heißt" (statt 道生一), abgewandelt für das nicht ausschließlich daoistische Werk. |
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-2.Jh.?! |
"Mr. Lin" "Mr. Fu" "Mr. Xu" Liu Xiang |
verschollene erklärende Schriften über Laozi; aufgelistet in einer Bibliographie, der Han shu Liste: Classic Laozi handet Down by Mr. Lin, Mr. Fu, Mr. Xu ... "Erklärung des Laozi" |
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~100 |
Sīmǎ Qiān 司馬遷 (145-86) |
Shǐjì.
(Lǎozĭ-Biographie)
[z.B. Verlag Zhōngjuá, Běijīng 1989.] Vergleich der
philosophischen Schulen (vgl. Jacobs S. 304-306), über Dàoisten: "Die Daoisten lassen den Menschen die Ursubstanz und den Geist als das besondere Eine sehen, alle Tätigkeiten sollen mit dem Unsichtbaren harmonieren, ausreichend für die 10000 Dinge. Was sie als Lehre verbreiten, folgt dem großen Strom der Yīn-Yáng-Schule, nimmt Gutes aus der konfuzianischen und der mohistischen Schule, sammelt wichtige Punkte der Dialektiker und der Legalisten, mit dem jahreszeitlichen Wechsel entsprechen sie den Wandlungen der Dinge, unter den sich auf die Dinge beziehenden Festlegungen und Gebräuchen ist nichts, was unangemessen wäre, ihre Weisungen sind knapp und leicht zu fassen, faktisch tun sie wenig, aber erreichen viel." |
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74-49 |
Kaiser Xuāndì | Hàn-Kaiser, unter dem das folgende Konzil stattfindet ... |
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59-24 |
Zhuang Zun | Später Yan Zun genannt, schrieb einen Laozi-Kommentar (Laozi zhu, in 2 juan), teilweise erhalten, erwähnt im Sui shu Katalog und im Jingdian shiwen, nicht aber später (nach Shima Kunio daher wohl in der Tang-Dynastie verloren; sowie einen "Wortlaut des Laozi" (Laozi zhigui, 11 juan im Sui shu-Katalog, später mit 13 bzw. 14 juan erwähnt), längere Teile erhalten im Taoistischen Kanon: langes Fragment von juan 7 ff. eines Werkes dieses Namens erhalten im Daozang mit der zweiten Hälfte des Laozi! - Wagner II, 153); große Ähnlichkeit zu den Mawangdui-Manuskripten! |
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53-51 |
Shíqúgé-Konzil | Erstes textkritisches Konzil zur Auslegung der klassischen Schriften, im Shíqúgé ("Pavillon am Steinkanal"). |
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53-18 |
Yang Xiong | Schüler von Zhuang Zun, verschollene Schrift über Laozi |
| -1. Jh. | Anqiu Wang zhi | verschollene Schrift über Laozi |
| -1. Jh. |
Wang'an Qiu zhi Wuqiu Wang zhi |
verschollene Schrift über Laozi, evtl. Wang'an Qiu zhi = Wuqiu Wang (zhi) |
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<51 |
Kaiser Chéngdì / Liú Xiàng | Der große Literat Liú Xiàng wird Hofbibliothekar: umfangreiches Kompilieren, Sichten, Redigieren klassischer Texte, einige eigene Texte (angeblich z.B. der verlorene Shuō Lǎozĭ); |
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? |
Huangdi Neijing 黃帝內徑 |
(Medizinischer Klassiker des Gelben Kaisers) Die chinesische Medizin hat dem Taoismus zentrale Anteile ihrer Anschauung zu verdanken. Zusammenwirken und Wechselwirkung der einander ergänzenden Gegensätze Yin 陰 und Yang 陽; die fünf Elemente/Phasen wuxing 五行; Körperpflege durch Schattenboxen taijiquan 太極拳 oder qigong 氣功. Das Buch ist das bekannteste Werk der chinesischen Medizin, das der Tradition nach auf den legendären Gelben Kaiser zurückgeht. Es ist in Form eines Dialogs zwischen diesem und seinem Arzt, Qi Bo, gefasst[http://www.100jia.net/texte/] |
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? |
Taipingjing 太平經 |
(Klassiker des Höchsten Friedens) Klassiker aus der späteren Han-Zeit. Es hat 10 Teile mit jeweils 17 Kapiteln und insgesamt 366 Abschnitten. Zur Förderung des Staates durch Übereinstimmung mit Himmel, Erde und den 5 Phasen und absichtsloses Handeln. Außerdem beinhaltet es Angaben zu Meditation, Atemübungen, Kräutermedizin u. ä. Es war das Leitwerk der damaligen Bauernrevolten.[http://www.100jia.net/texte/] |
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<6 |
Liexianzhuan 列仙傳 |
(Biographien einiger Heiliger) von Liu Xiang 劉向, der bis 6 v. Chr. lebte. Der Text enthält 70 Biographien taoistischer Heiliger/Weiser. Er wird als Nachschlagewerk zum frühen Taoismus auch heute geschätzt. Spätere Biographiensammlungen, z. B. das Shenxianzhuan 神仙傳 sind durch diesen Text beeinflusst..[http://www.100jia.net/texte/] |
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~6-4 ? |
Geburt von Jesus von Nazareth, viele verwandte Gedanken mit Laozi |
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0000 |
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~1-33 ? |
ungefähre Lebenszeit von Jesus von Nazareth |
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79-166 |
Ma Rong | Kommentare zu Laozi, Huainanzi, Lisao; nach Kong Yingda als erster mit Kommentierung direkt im (Laozi-)Text |
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2.Jh.?! |
Heshang zhangren | verschollene Schrift über Laozi |
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2.Jh.?! |
Song Zhong | verschollene Schrift über Laozi; mit Wang Bi's Großvater Wang Can eng verbunden |
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164-233 |
Yu Fan | Interesse an Zhouyi, Lunyu und Laozi kombiniert |
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200-400 |
Jiejie (anon.?!) | in Fragmenten erhaltener Laozi-Kommentar |
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209-241 |
Sun Deng | in Fragmenten erhaltener Laozi-Kommentar |
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2. Jh.?! |
Zhong Yu | nicht erhaltener Laozi-Kommentar, schrieb auch einen Zhouyi-Kommentar; einer der höchsten Beamten der Wei-Dynastie. |
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?-239 |
Zhang Yi | nicht erhaltener Laozi-Kommentar |
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225-264 |
Zhong Hui | in Fragmenten erhaltener Laozi-Kommentar, Sohn von Zhong Yu, Diskussionspartner von Wang Bi |
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226-249 |
Wáng Bì 王弼 |
Bedeutendster Philologe über Dàodéjīng 道德經 (Kommentar … Schrift …) Des ganzen Textes außer Kap. 31 + 66 (!?). enthalten z. B. in Gāo Míng 1996. Chinese philosopher: commentaries on Lao Tzu's Dao de jing and the I Ching. The text of the Dao de jing that appeared with his commentary was widely considered as the best copy of this work until the discovery of the Ma-wang-tui Texts in 1973. He served as a minor beauracrat in the
Kingdom of Wei, one of the
Three Kingdoms, and was married with a daughter. He died of pestilence
at the age of 24 [Wikipedia] |
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233-263 |
Xun Rong |
nicht erhaltener Laozi-Kommentar, Diskussionspartner von Wang Bi |
| 227-264 | Dong Yu |
nicht erhaltener Laozi-Kommentar |
| 227-264 | Meng Kang |
nicht erhaltener Laozi-Kommentar |
| ~270 | Suo Dan |
Suo Dan-Manuskript Kap. 51-81 des Laozi, von Prof. Rao Zongyi (Jao Tsung-i) veröffentlicht, eng angelehnt an Heshang Gong, sowie Xiang Er mit dem ersten Teil des Laozi, ca. 2.-5.Jh. |
| 3. Jh.?! | He Yan |
Laozi-Essay |
| 3. Jh.?! | Ruan Ji |
Laozi-Essay |
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300-400 ? |
Xiang Er |
erhaltener Laozi-Kommentar, zugeschrieben auch Zhang Lu (Rao Zongyi) und Zhang Daoling (Tang Xuanzong, Du Guangting), 2.-5.Jh.?! |
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300-400 ? ("~160") |
N.N., gen. Héshàng Gōng |
Kommentar: sehr ähnlich zu Wáng Bì [vgl. Jacobs S. 319; Gāo Míng 1996 S. 1] Heshanggong, a legendary figure depicted as a teacher to the Han Emperor Wen (r. 179-157 B.C.E.). Alan Chan, The Heshang gong Commentary to the Laozi [in preparation] als Fälschung auch bezeichnet von Yao Nai (1732-1815), Xu Dachun (1884-1970), Ma Xulun (1884-1970), somit Wang Bi als Standard-Text! |
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300-400 |
Shenxianzhuan 神仙傳 |
(Heiligenbiographien) Das Buch stammt von Ge Hong 葛洪 aus der Östlichen Jin-Dynastie, 4. Jh. n. Chr. Es verzeichnete 84 Biographien von Heiligen des Taoismus. Die überlieferte Fassung in 10 Kapiteln wird für unvollständig gehalten.[http://www.100jia.net/texte/] |
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300-400 |
Baopuzi 抱樸子 |
(Die Einfachheit umfangender Meister) aus dem 4. Jh. ist eines der Hauptwerke des Taoismus der Jin-Zeit. In seinen äußeren Kapiteln verteidigt es die konservative Gelehrsamkeit der Han-Dynastie. Die inneren Kapitel sind der Meditation, der Lebensverlängerung, der Alchimie, dem Exorzismus u. ä. gewidmet. Der Autor, Ge Hong 葛洪, hatte sich zurückgezogen, nachdem er politisch gescheitert war. Er beeinflusste den Taoismus in Südchina.[http://www.100jia.net/texte/] |
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471 |
Daozang 道藏 |
(Taoistischer Kanon)
Der erste Katalog, der das gesamte taoistische Schrifttum umfasste war
Sandong jingshu mulu 三洞經書目錄 (Index der klassischen Bücher der drei Höhlen)
von Lu Xiujing 陸修靜 aus dem Jahr
471. Weitere Verbreitung fand Sandong
qionggang 三洞瓊綱 (Drei Höhlen Juwelen Netz), das während der Tang-Dynastie
unter Kaiser Xuanzong 唐玄宗 kompiliert wurde. Kataloge aus der Song-Zeit, etwa
Da Jin Xuandu baozang 大金玄都寶藏 (Schätze aus der mystischen Hauptstadt der
Großen Jin-Dynastie) sind verloren. Die heutige Fassung des Kanons basiert auf
der Ming-Edition unter Kaiser Zhentong aus dem Jahr 1445, Zhengtong Daozang
正統道藏. 1926 entstand eine erste photolithographische Reproduktion, die 1962 in
Taiwan neu aufgelegt wurde. |
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6.Jh. |
Lu Deming (556-627) | Philologe über Dàodéjīng 道德經 - Wang-Bi-Text und -Kommentar gegen Heshang Gong-Bevorzugung in der Tang-Dynastie verteidigt, Heshang gong sogar als Fälschung bezeichnet! Fortgesetzt von Schülern wie Fan Yingyuan. |
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6.Jh. |
Fan Yingyuan | Philologe über Dàodéjīng 道德經 - Schüler von Lu Deming; Laozi Daodejing Guben. |
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6.Jh. |
Fù Yì (554-639) | Bedeutender Philologe über Dàodéjīng 道德經 Geschichte der Laozi-Manuskripte. Älteste angeblich = Grabbeigabe aus Grab der Konkubine von Xiàng Yǔ (232-202) |
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9.Jh. |
Po Chü I (772-846) |
“Those who speak know nothing; Those who know are silent.” These words, as I am told, Were spoken by Lao Tzu. If we are to believe that Lao Tzu Was himself one who knew, How comes it that he wrote a book Of five thousand words? (Translated by Arthur Waley) 1-7, 11,12 From A Hundred and Seventy Chinese Poems, translated by Arthur Waley, Alfred A. Knopf Inc., New York, 1919. → www.humanistictexts.org/po_chu_i.htm#_Toc483883516 See Bertolt Brecht! → www.tao-te-king.org/brecht.htm |
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1000 |
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1208 |
Dschingis Khan |
Eroberung Pekings, 1221-1224 mongolische Erkundungstruppen bis Polen! |
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<1227 |
Cháng Chūn (1148-1227) |
= daoistischer Mönch [Qiū Chùji (1148-1227)], aus Shāndōng, traf Dschingis Khan in Kabul und Taschkent. |
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1259-1263 |
Chāng Dé |
reiste im Auftrag von Khan Möngke in den Iran (1259-1263). |
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1246 |
Giovanni da
Pian del Carpini (~1180-1252) |
Franziskaner, 1246 in Sira Ordu bei karakorum: "Historia Mongalorum quos nos Tartaros appellamus" und "Liber Tartarorum", Auszüge gedruckt 1473, vollständig Paris, 1839 (Hrsg. M. A. P. d'Avezac). |
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1253 |
Wilhelm von Rubruk (Ruysbroek) (~1210-1270) | 1253-1255 Reise nach Karakorum |
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Rabban Bar Sauma (1220-1294) |
Nestorianermönch uigurischer Abstammung (* Zhōngdù, † Baghdad), Reisen in den Iran, in Mission des Khan (Argun) auch nach Rom und Paris; Tagebuch in persisch (EB1, S. 881; zit. Jacobs S. 280) |
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~1260 |
Niccolò und Matteo Polo |
Kaufleute (im Bericht von Marko Polo) |
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1271-1295 |
Marco Polo (1254-~1324) |
Handelsreise von Niccolò und Matteo Polo nach China. Reise und Reiseberichte Marco Polos (venezianische Kaufmannsfamilie; Rückkehr 1295) Erfahrungen im Mongolenreich mit anderen Religionen: Buddhismus, Islam; sein Buch bestimmte über Generationen die westliche Vorstellung vom Orient - etwa gleichzeitig die China-Mission der Bettelorden ein. ("Il milione", "Beschreibung der Welt" ~ 1307). |
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1280 ff. |
weitere Franziskanische Mönche |
(mongolische) Yuan Dynastie (1280-1368), Kublai Khan ab 1280 - erste Missionare in China. Johannes von Marignola (<1290-~1359) ab 1342 Peking (3-4 Jahre) "Chronica Boemorum" (1355-1359 Prag, Hof Karl IV ). Johann Mandeville ~1300, beschreibt (viel beachtet und vielfach übersetzt) Kaiserhof in Cathay, betont Klugheit der Philosophen! |
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1294 |
Giovanni de Montecorvino |
1294 ff. in Khanbaliq, erster katholischer Bischof in Peking, Briefe 1305 + 1306 |
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~1322 |
Odoric da Pordenone |
~1322 in Cambalec, "Die Bräuche und die Beschaffenheit dieser Welt", Handschr. ~1330; positive Schilderung der Tartaren in "Cathay" (vgl. Marko Polo) |
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1498 |
Vasco da Gama |
Entdeckung des Seewegs nach Indien durch Vasco da Gama und Steuermann Ahmad ibn-Mājid |
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1500 |
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1514 |
Portuguese sailors |
China officially "discovered" in 1514 by Portuguese sailors |
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1568 |
Emmanuel Teixera (1536-1590) |
1586 Macao, Jesuit; deutsch 1571: "Sendtschreyben vnd//warhaffte zeytungen.//Vom auffgang((vnd erweiterung des Chri=//stentumbs//[...]" (= kurzer Rechenschaftsbericht mit positiver Darstellung von Bewohnern und Staat, Aussichten der Missionierung). |
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1577 |
Alessandro Valignano (1536-1606) |
Visitator für die Westindischen Inseln (inklusive Ost-Asiens) in Macao! |
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1579 |
Michele Ruggieri (1543-1607) |
arrived 1579 - First Jesuits! |
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1581 |
Matteo (Matthieu) Ricci |
(1552-1610) study of Confucian classics: Daoism as "superstition"?! - "Sekte [Philosophenschule, weltanschaulich - religiöse Gemeinschaft] des Laozu" (Daoismus), mit Michele Ruggieri in Südchina.
"Under allen Heidnischen Secten/ hab ich von
keiner gelesen/ die in weniger irrthumb gefallen sey/ als die alte Chineser.
Dann in ihren Büchern find ich das sie einen Höchsten Gott angebettet/
welchen sie Himmel König (tiandi)/ oder mit einem andern namen: Himmel vnd
Erden (tiandi) nennen." Ricci, De expeditione Christiana apud sinas suscepta.
Augsburg: 1615 (deutsche Übersetzung von Nicolas Trigault). |
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1583-85/1586 |
Francesco Babral u.a. |
1583-85
Zhaoqing und Macao, Jesuiten. |
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1585 |
Juan Gonzáles de Mendoza |
Augustiner;
erste umfassende
Beschreibung Chinas: kurze Erwähnung der drei "Sekten"
Konfuzianer, Buddhisten und
Daoisten.
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1586 |
(Francesco Babral, Antonio Mendoza, Francesco Pasio, Matteo Ricci, Michele Ruggieri) |
1586 deutsch: "Fernere Zeitung//Ausz Japon/ ... Bottschafft/ausz der gewalt=//genbisz anhero Haydnischen Land=//schafft CHINA.." |
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1589 |
Allessandro Valignano + Antonio de Almeida | Jesuiten; deutsch: "Sendt schreiben//Ausz den weit=// berhümten Landschaff=//tenChina [...]", 1589 (Erkundungsreise, Missionierbarkeit). |
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1600 |
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1602 |
Diego di Pantoja | Peking; deutsch: "Histori//vdn eigentliche beschrei=// bung[...] [...] Königreich China [...]" 1608, ausführliche Schilderungen. |
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~1610 |
Álvaro Semedo (1585-1658) | "Er sprach von drei Schulen (écoles de pensée) in China: Konfuzianer, Buddhisten und die Schüler des Laozi (Lavzv). Ähnliche Anmerkungen finden sich bei Pater Álvaro Semedo (1585-1658) dreißig Jahre später." [Walf] |
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1600-50 |
(Chinese) |
"Lao Tzu I" ('Wings of Lao Tzu'), ® ~1750-88 Latin translation by the"Portuguese" (name unknown) Terry Gillmore, 1997, 1998, 1999 |
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1615 |
Nicolas Trigault (1577-1628) |
1610 Macao; Jesuit; bis 1615 Peking,
ab 1618 wieder in China; erste ausführliche Nachrichten über
den Daoismus in den Westen (Walf, 1999, S. 124): „Under allen Heidnischen Secten/ hab ich von keiner gelesen/ die in weniger irrthumb gefallen sey/ als die alte Chineser. Dann in ihren Büchern find ich das sie einen Höchsten Gott angebettet/ welchen sie Himmel König (tiandi)/ oder mit einem andern namen: Himmel vnd Erden (tiandi) nennen.“ Ricci, De expeditione Christiana apud sinas suscepta. Augsburg: 1615 (deutsche Übersetzung von Nicolas Trigault). |
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1617 |
Matteo Ricci (1552-1610) +
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Ricci zuerst italienisch, von Trigault überarbeitet 1615 lateinisch, 1618 französisch [6]: "Histoire de L'éxpédition chrétienne au royaume de la Chine, 1582-1610" (Ricci + Trigault, 1615/17): "écoles de pensée" [Walf, 1999, S. 124] (Neuausgabe: Collection Christus, No 45. Desclée de Brouwer, Paris 1978). deutsch: "HISTORIA Von Einführung der Christlichen// Religion, in dasz grosse König=/ /reich China durch die Societet Jesv.//Sambt wohlgegründeten bericht von be=//schaffenhaitt des Landts vnd Volcks. [...]" Ausführliche Schilderung aller Bereiche incl. Sprache und Schrift! |
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~1650 |
Martino Martini Philippe Couplet (1623-1693) |
Teile der Kapitel 25 und 42 des Daodejing zitiert in: Sinicae Historiae Decas Prima (Martini, München 1658), Confucius sinarum Philosophus (Couplet, Paris: 1687) - Entdeckung von Anfängen der "Uroffenbarung" und von Gott / Trinität im Laozi. |
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17. Jahrh. |
sonstige |
Adam Schall von Bell, 1622 Peking, Jesuit und Astronom, chines. Kalenderberechnung; Ferdinand Verbiest, 1666 Peking, Jesuit und Mathematiker/Astronom; Michael Boym (Bericht deutsch aus Qíng-Zeit), u.a. (vgl. Jandesek 1992). |
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<1680 |
Athanasius Kircher (1601-1680) |
"China monumentis qua sacris qua profanis illustrata" 1667. Jesuit - eher negative Beurteilungen der Daoisten. [36] [Walf] |
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>1684 |
Charles Maigrot (1652-1730) |
seit 1684 in China, kritisch zu (religiösem) Daoismus: "De lào çhù Sectæ táo kia auctore deque præcipuis illius philosophiæ institutis" |
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1688 |
die "Figuristen"! |
franz. Jesuit, 1688 Mitglied der Gesandtschaft Ludwigs XIV. nach Peking bis 1730: Frühchristliche und alttestamentarische Wurzeln bereits in klassischen chinesischen Schriften enthalten ("Figurismus") … sollte Konvertiten helfen, auch den Ritenstreit beenden; Dao theologisch interpretieren! "Figurists", a group of Jesuits (Beijing): first Europeans systematically studying Daoist classics; Daode jing as a Daoist "bible"; Bouvet translated ["Examen examinis seu responsum"1715]: "dao" - interpreted as "way, eternal, celestial law, deepest origin, abyss of all things , divine reason (ratio)...". "Weg, ewiges, d.h. himmlisches Gesetz, tiefster Ursprung, Abgrund oder Urgrund aller Dinge" = "wan wu zhi ao" = (abyssus omnium rerum), "göttliche Ratio, ungeschaffene Weisheit, mit der Gott alles schuf und machte" [vgl. Grasmück]
Figuristen
interpretierten klassischen Daoismus-Schriften (früh-) christlich. "Für
Bouvet ist Laozi der Vertreter der
alten und mystischen Philosophie
schlechthin, der in die
allertiefsten Geheimnisse eingeweiht war." (Collani, 1994, S. 13). Daode
jing noch vor den kanonischen Büchern, bereits
Stellenwert einer daoistischen "Bibel". |
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<1696 |
Paul Berrier (1608-1696) |
"Speculum christianae religionis …" in Europa versucht Verbindungen zwischen Daoismus und Kabbala festzustellen - Konzepte durch Figurismus ausgebaut, ähnlich bereits späteren der Theosophie und des New Age |
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1693 |
Charles Maigrot (1652-1730) |
Mandat des Apostolischen Vikars von Fujian, MEP = Untersagung der Teilnahme christlicher Chinesen am Ahnen- und Konfuziuskult! - 1704 in Rom bestätigt, führt 1742 zum Verbot der chinesischen Riten durch Papst Benedikt XIV. Trug später mit zur Aufhebung der Societas Jesu 21.7.1773 durch Papst Clemens XIV. bei, Zusammenbruch der Chinamission! |
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~1690-1700 |
J.-B. du Halde (1622-1692) |
Am Ende des 17. Jahrhunderts berichtet neben Pater J.-B. du Halde (1622-1692) ein anderer Jesuit, Philippe Couplet (1674- 1743), über Daoisten in einem philosophischen Kontext: „Brevis notitia sectae Li kao kiun philosophi, cujusque sectariorum quis in Sinis Dao fu vocant“, also: „Kurze Notiz über die Sekte des Philosophen Li kao kiun und seine Sektenangehörigen, die man in China Dao fu nennt.“ [Walf] |
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1697 |
Gottfried Wilhelm Leibniz u.a.
Bouvet's Schüler: Joseph de Prémare (1666-1736) Jean-François Foucquet (1665-1741) Jean-Alexis de Gollet (1664-1741) Jean-François Noëlas (1669-1740) François Noël (1651-1729) |
Erstes deutsches China-Interesse: "Neuestes über China" (Leibniz,
Gottfried Wilhelm: Vorwort zu "Novissima Sinica".
("Komplementarität
der abendländischen und der chinesischen Kultur"). [In: Hsia, Adrian (Hg.):
Deutsche Denker über China. Frankfurt/M.: Insel 1985, S. 9-27)];
Briefwechsel
1688 Bouvet und 1697 Leibniz: Einfluss
("Yijing" ...
) auf Entwicklung des
dyadischen (binären) Zahlensystems und der Monadenlehre, von
Norbert Wiener (Kybernetik) geschätzt [Zwei Abhandlungen mit dem Titel "De
Progressione Dyadica", die unter dem 15. März 1697 datiert sind und im
Nachlass von Leibniz gefunden wurden, sind die ältesten terminierbaren
Quellen zum dyadischen Zahlensystem (Lautz 1979). Joseph de Prémare (1666-1736): seit 1698 in China, yi, erh, san (Kap. 42 und 14 Laozi) trinitarisch erklärt ... Behandlung des Begriffes Dào. |
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1700 |
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~1700 |
Jean-Alexis de Gollet (1664-1741) | China 1700- ~1713, Vergleich biblischer und chinesischer Chronologie |
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~1700 |
P. Louis Le Comte (1655-1728) |
Französischen Jesuiten lasen daoistischen Texte selektiv christlich. So wollte P. Couplet, und wohl auch P. Louis Le Comte im Daodejing das Wissen um die Trinität erkennen. [Walf] [10] TTK 42. |
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~1703 |
Basilio Brollo da Gemona (1648-1704) |
Beschreibung der religiösen Daoisten: "Sy Lao kiun" 500 BC; Ordensleute, z.T. verheiratet. (Brief an Andrea Brollo, 13.8.1703). |
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<1711 |
François Noël (1651-1729 Lille) |
1687-1702 in China, 1702-1707 Prokurator it Gaspar Kastner in Europa, 1707-1708 erneut in China, 1708-1729 Europa, verstarb 1729 in Lille. nicht beweisbar: Erste Übersetzung des Laozi vor 1711 / First Translation of Laozi before 1711 ?? [Dehergne Les historiens Jésuites ..., p. 63 # 15.], aber keinerlei Spuren mehr! [Witek: Foucquet, p. 216 # 152] Notices Biographiques et [...]sur les Jésuites [...], Shanghai 1932 [...], blieben weitgehend unbekannt! First complete translation of the Daode jing - into Latin - handschriftlich / [father] François Noël (1651-1729) - brought to France (?!) - nach Bericht des Paters Antoine Gaubil (1689-1759) Histoire des T'ang: "Le livre appelé Tao-té-king passe pour avoir été composé par Lao-kiun. P. Noel l'a traduit, la traduction fut en son temps envoyée en France" → "Abrégé de l'Histoire chinoise de la grand Dynastie T'ang écrit de 1753", in: Mémoires ... concernat les Chinois XV, Paris: 1791, p. 480 [zit. nach Louis Pfister, Notices biographiques et bibliographies sur les Jésuites de l'anciennes mission de Chine (1752-1773); Chang-hai 1932-34, p. 418 ff.; [auch: Joseph Needham, Science and Civilisation II, p. 163] |
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1721 |
Christian Wolff |
"Oratio de Sinarum philosophia practica." (Rede über die praktische Philosophie der Chinesen. Hamburg: Meiner, 1985); seine Antrittsvorlesung über die Überlegenheit der chinesischen Morallehre, die ihm die Verbannung aus Preußen einbringt. Positives Bild, neue Akzente. [Wimmer] |
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<1722 |
Jean-François Foucquet (1665-1741) |
nicht beweisbar: Jean-François Foucquet (1665-1741): Symbolist, späterer Bischof; China 1700-1722, Daoismus-Spezialist! "Préface sur le Tao et son école." Zweite vollständige Übersetzung in Latein und Französisch / Second complete translation into Latin and French ?? . [Grasmück S. 40] Legendenbildung: → Henri Cordier, franz. Sinologe: "Il a été vendu parmi les livres de Klaproth (Cat., 2e partie, Nr. 28) un exemplaire interfolie du Tao-te-king contenant un commentaire et une traduction en latin et français de la main du P. Foucquet. (Vendu 100 fr., Moore). Le P. Foucquet a joint des remarques et quelques explications enlatin et en français à d'autres ms. de cette bibliothèque (no. 26 +) relatifs aux systèmes religieux et philosophiques de la Chine." [Bibliotheca Sinica I (repr. der Ausgabe Paris 1904, Hildesheim 1971) col. 1069; cf. "Notice sur le P. Foucquet", Vorwort zu Prémare, Vestiges des principaux dogmes chrétiens, p. 16] → Übernommen von Louis Pfister: [Notices biographiques, p. 553] "Tao-té king ping chou, "Le livre de la raison et de la vertue, revu et commenté", exemplaire interfolié, contentant un commentaire et une traduction en ltatin et en français de la main dur P. Foucquet, 2 vol. in-40, MS. (Klaproth, Catalog., t. II, p. 9. - Cordier, Biblioth. p. 1069.)". → Akzeptiert von Joseph Needham: Science and Civilisation in China II (Cambridge 1956, repr. 1980) p. 163 und Anmerkung b. → Hegel ("Die Hauptschrift des Lao-tse besitzen wir noch und in Wien ist sie übersetzt worden; ich habe sie selbst da gesehen. Wir haben auch Auszüge daraus von Jesuiten. Die Schrift ist fast ganz übersetzt. Eine Hauptstelle daraus ist sehr häufig übersetzt worden. Es ist der anfang des ersten Buches." [Sämtliche Werke. Kritische Ausgabe. Band XVa: Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie. Eileitung; System und Geschichte der Philosophie (Leipzig 1940) p. 282. - gemeint hatte Hegel wohl das Manuskript in der Wiener Nationalbibliothek "Cod. 64189, ff.1 - 9r.". In der Bibliothèque Nationale in Paris laut Witek nicht belegbar - wohl nur handschriftliche Kopie des Daodejing pingzhu für Foucquet in Chinesisch, nun in London [Foucquet, pp. 216-218] |
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1734 |
Gottsched |
"Erste Gründe der gesammten [sic] Weltweisheit etc." |
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1738 |
Alexandre de la Charme |
Shih ching (The book of Odes) Alexandre de la Charme’s Latin translation (other early sinologists: John F. Davis, Peter Perring Thoms etc.) |
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~1721-29 <1740 |
Jean-François Noëlas (30.5.1669 Clermont-Ferrand-11.7.1740 Macau) "The Unkown Portuguese"~1750 → Antoine Gaubil (1689-1759) 1729
→
Jean J.
de Grammont
~1777-81 |
Höchst wahrscheinlich erster Übersetzer des Daodejing! [John Witek]; Claudia von Collani, 2008, p. 33 in: Uroffenbarung und Daoismus. Jesuitische Missionshermeneutik des Daoismus. Bd. 1 der Reihe Daodejing-Forschungen [Series Daodejing research]. Einl. v. Collani, Claudia von / Holz, Harald / Wegmann, Konrad. Aus d. Chin. v. Wegmann, Konrad. Aus d. Lat. v. Collani, Claudia von / Holz, Harald. Berlin, Bochum, London, Paris: Europ. Univ. Press (Europäischer Universitätsverlag), 2008, 145 S.]
1684 Jesuit. Mit Jean-Placide Hervieu SJ über Indien nach China (1701); 1702 4. Jesuiten-Gelübde bei Foucquet; 1724 mit anderen Missionaren von Yongzheng nach Canton ausgewiesen; 1732-1740 Macau. Zweibändige Handschrift, laut Sinologe Julius Klaproth in der Nationalbibliothek in Paris [Beckmann, 1970, S. 8] Erstmals erwähnt: Antonio Montucci (1762-1829; autodidaktischer Sinologe) ca. 1800 [später von Legge (1815-1897)]: "J'ai vu de mes propes yeux la version verbale de ce livre à la bibliothèque de la Société Royale à Londres, et le Missionaire traducteur assure, que c'est de tout les Kim celui dont on puisse mieux tirer parti pour convertir les Chinois au Christianisme." [Remarques philologiques sur les voyages en Chine de M. de Guignes ... (Berlin 1809) p. 64; Hartmut Walravens, Antonio Montucci (1762-1829). Lektor der italienischen Sprache, Jurist und gelehrter Sinologe * Joseph Hager (1757-1819). Orientalist und Chinakundiger (Berlin 1992) pp. 1-6.]
„Textus quidam es antiquissimus libro Tao Te Kim excerpti quibus probatur Ssmae Trinitatis mysterium Sinicae genti olim notum fuisse“; BNC, FG 1256/44 (Third?) Latin translation: Liber Sinicus Tao 道 Te 德 Kim 經 inscriptus, in Latinum idioma Versus. Textus undecim ex libro Tao Te Kim excerpti, quibus probatur Sanctissimæ Trinitatis, et Dei incarnati mysteria Sinicæ genti olim nota fuisse. De SS.mâ Trinitate. ["Tao Te Kim - ein chinesischer Text, in die lateinische Sprache übersetzt. Elf Kapitel, aus dem Buche Daodejing, durch welche bewiesen wird, daß die Geheimnisse der Allerheiligsten Dreieinigkeit und des menschgewordenen {Sohnes} Gottes dem chinesischen Volk einst bekannt gewesen sind. Über die Allerheiligste Dreieinigkeit."] § 1 "Ratio quae potest ratiocinando comprehendi, non est aeterna Ratio" [nebst chinesischem Text und Umschreibung und einem ausführlichen Kommentar; die anderen § kürzer.] Erster Hinweis von Antoine Gaubil (1689-1759), Jesuit in Peking, Brief 10.10.1729 ("Tous les livres de cette secte (de Tao) furent brulés dans le 13.e siècle, et le Tao te Kim livre très fameux, fut le seul épargné à cause de son antiquité. Ce livre est fort extraordinaire et trè difficile, on dit que le P. Noelas l'a voulu déchiffrer, mais je doute qu'on détermine quelques chose de bien sur sur cela; dans dautres temps que ceux-ci, on pourroit peut-etre le faire, mais le temps est plus utilement employé à d'autres choses qu'on a entrepris pour reveler notre mission..." [Brief Gaubils an einen unbekannten Adresssaten, 10. Oktober 1729, Correspendance de Pékin, p. 233] Noëlas traf 1721 Foucquet in Canton (quasi als seinen Lehrer), diskutierte den Daoismus mit ihm, sandte 1730 seine Essais (über Trinität und Inkarnation) nach Rom bzw. and Foucquet 1731; 1735 hatte Foucquet bereits einen Teil der Übersetzung des Daodejing erhalten (an Joseph de Seytres, Marquis de Caumont (1688-1745) geschrieben, der zweite Teil ging an P. Raymond Déjean SJ nach Montpellier. [Witek, Foucquet, p. 219].
- reached London in 1788 as a present to the Royal Society from Matthew Raper (Chief of Council of the East India Company's establishment at Canton; 1777 - 1781). ["ratio"] - (Generally Confucianism respected as a rationalistic philosophy, Daoism mostly neglected.), - "Raper, in turn, acquired it from the Jesuit missionary Joseph de Grammont (1736-1808/1812?; SJ bis 1773), who was at Canton from 1785 to 1790. The work of this anonymous Portuguese is far more than a translation. It is a detailed attempt, founded upon the early 17th-century edition of the Tao-te Ching called "Lao Tzu I" ('Wings of Lao Tzu'), to interpret the book in terms of Western mysticism." © Terry Gillmore, 1997, 1998, 1999 http://poetrystore.com/a_poison_tree.html see "Blake the Taoist" [... the
acquisition ... by the Royal Society was prominently announced in
Philosophical Transactions, the journal in which the Society published its
proceedings.] Pater Jean J. de Grammont, Ex-Jesuit in Peking, gab zwischen 1785 und 1790 (1788?!) den Text an den Seidenhändler der East India Company (und Gelehrten!*) Matthew Raper jun. (1742-1826). [de Grammont = nicht Autor, nicht 1788!] heutiger Standort: British Library, Sammlung "India Office Library (IOL)". *Matthew Raper publizierte im Organ der Royal Society Philosophical Transactions (51,52,53,54,61,62) Artikel über Astronomie, römische Münzen etc. ...
"and there exists now in the India Office a translation of the Tâo Teh King in latin, which was brought to England by a Mr. Matthew Raper, and presented by him to the Royal Society, of which he was a Fellow, on January 10th 1788. The manuscript is in excellent perservation, but we do not know by whom the version was made. It was presented, as stated in the Introduction, p. 12, to Mr. Raper by P. de Grammont, 'Missionarius Apostolicus, ex-Jesuita.' The chief object of the translators was to show that the 'Mysteries of the Most Holy Trinity and of the Incarnate God were anciently known by the Chinese nation.' The version as a whole is of little value. The reader will find, on pp. 115, 116, its explanation of Lâo's seventy-second chapter; - the first morsel of it that has appeared in print." [James Legge (translator), The Sacred Books of China. The Texts of Taoism. Part V: The Tao The King. The Writings of Kwang-Eze, ed. by F. Max Mülller. Books LXVII (London 1891, Delhi 1996) pp. xiif.).] Abwertung Legges wegen der Übersetzung durch einen Theologen (und Figuristen!) ...
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~1775 |
Aloys Ko SJ (1732- >1795), Etienne Yang SJ (1733- >1798) & Pierre-Martial Cibot SJ (1727-1780) |
nicht beweisbar: (Vierte?!) Übersetzung des Laozi / Translation of Laozi ??: Pierre-Martial Cibot: "Essai sur l'antiquité des Chinois" in: Mémoires concernant les Chinois, Paris: 1766 [Dehergne: "Une grande collecion ...", p. 270] "& le Tao-te-king dont nous n'avons voulu parler, parce que nous y voyons autre chose que la Doctrine des Tao-sée, comme on peut s'en convaincre dans la traduction que nous avons envoyée ..." [Mémoires concernant les Chinois I, Paris: 1776, p. 54, cf. Pfister, Notices biographiques..., pp. 893 f. - Laut Dehergne (Répertoire p. 134) Aloys Kao oder Ko. |
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1761 |
Thomas Percy |
Geistlicher; erster zeitgenössischer chinesischer (Trivial-)Roman in Europa, von Percy übersetzt; deutsche Übersetzung davon auch von Goethe gelesen (und irrtümlich für typisch gehalten). [Elpenor (Fragment) 1781-3] |
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1783 |
Karl Si[e[gmund Freiherr von Seckendorf (1744-1785) |
"Das Rad des Schicksals oder die Geschichte "Thoangesi's" [Fragment] - Zu seiner Zeit einziger Roman, der dem Daoismus (Laozi und Zhuangzi!) gewidmet ist. (in zwei Bänden 1783 in Dessau 1794 + Wienbrack, Leipzig 1794) [Walf] |
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<1774 |
Ludwig August Unzer (1748-1774) | Elegie (über den tragischen Liebestod des Kaisers Hàn Wǔdì) mit Daoismus (allerdings nur als Zauberei und Alchemie); von Goethe u. a. vernichtend kritisiert. |
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<1786 |
Friedrich der Große (1712-1786) | Fingierter Reisebericht eines Abgesandten an den Kaiser in Peking, der als Kritik am Papsttum die religiöse Toleranz Chinas aufzeigt! An seinem Hofe auch 1773 Abbé Corneille de Pauw "Recherches philosophiques sur les Egyptiens et les Chinois". |
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<1793 |
Pierre-Martial Cibot (1727-1780) & Jean Joseph Amiot (1718-1793) | Mémoires concernant les Chinois (1776-1814) |
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1787 |
Johann Gottfried Herder |
"Sina" in: "Ideen zur Geschichte der Menschheit" |
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~ |
Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling (1775-1854) |
"Im Abschnitt „China“ seiner Philosophie der Mythologie [7] (II, 24. Vorl..) findet sich dann auch eine Erläuterung der chinesischen Dao- Lehre und des Dao. Obwohl von Schelling wenige Originaltexte in Übersetzung zur Verfügung standen, hat er doch in kaum zu übertreffender Weise das Wesen des Dao erspürt und zu beschreiben versucht. Durch ihn beeinflußt und auf Grund der sich allmählich verbessernden Lage hinsichtlich der Textübersetzungen verstärkte sich im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts das Interesse vieler Philosophen, Literaten und auch von Theologen verschiedener christlicher Konfessionen für den Daoismus." [Walf] [7] |
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~ |
... :hatte im Auftrag Ludwigs XVI. eine Reise nach China unternommen, die ausschließlich unter dem Gesichtspunkt der Gewinnung neuer Märkte stand. Seinen Bericht, der 1783 auch in Zürich [5] unter dem Titel Reise nach Ostindien und China vom Jahre 1774 bis 1781 erschien, haben nachweislich z.B. I. Kant und J. W. Goethe gelesen. "Reise nach Ostindien und China in den Jahren 1774-1781". Zürich: 1783. |
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~ |
Voltaire |
Voltaire: "Geschichte der Völker" In: Hartmann, C. H. F. (Hg.): Voltaires und Rousseaus auserlesene Werke, Bd. 33 Leipzig: 1828, S. 17f |
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~ |
Montesquieu |
Montesquieu: "Der Geist der Gesetze" Tübingen: Laupp, 1951. Bd. 1, S. 427; Bd. I, S. 427; 428 |
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1796 |
Georg Christoph Lichtenberg, |
China-Kritik (Kenntnis nur des Konfuzianismus!) "Von den Kriegs- und Fast-Schulen der Schinesen, neben einigen andern Neuigkeiten von daher". |
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<1797 |
Bì Yuán (1730-1797) | Bedeutender Philologe über Dàodéjīng 道德經 |
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???? |
G. W. F.
Hegel
* 27.08.1770, Stuttgart † 14.11.1831, Berlin. |
"Von Lao-Tsö selbst sagen seine Anhänger, er sei Buddha, der als Mensch immerfort existierende Gott geworden. Die Hauptschrift von ihm haben wir noch, und in Wien ist sie übersetzt worden; ich habe sie selbst da gesehen. Eine Hauptstelle ist besonders häufig ausgezogen: >>Ohne Namen ist Tao das Princip des Himmels und der Erde; mit dem Namen ist es die Mutter des Universums (aller Dinge). [...] Das Höchste, das Letzte, das Ursprüngliche, das Erste, der Ursprung aller Dinge ist das Nichts, das Leere, das ganz Unbestimmte (das abstrakte Allgemeine); es wird auch Tao [...] genannt."" ("Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie" S. 117 bzw. Berlin 1833, Bd. 1, S. 143 f, zit. n. Chang Chung-yuan (1963), deutsch, 1981² S. 7 ) |
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1800 |
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1804-08 |
William Blake |
The long prophetic poem "Milton" - "...a Taoist!" (Chinese poet Hsu Chih-mo) |
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[1816] |
|
Le Livre des Récompenses et des peines, ouvrage
taoïste
traduit du chinois avec des notes et des éclaircissements. A.-A.
Renouard, Paris 1816. ( (Les Joyaux de
l‘Orient, tome III), Librairie Orientaliste Paul Geuthner,
1939²) |
|
1837-38 |
Jean Pierre Guillaume Pauthier |
Le Taò-té-King,
ou le Livre révéré de la Raison suprême et de la Vertu, par Lao-tseu;
traduit en français et publié pour
la première fois en Europe, avec une version latine et le texte chinois en
regard; accompagé du Commentaire complet de Sie-hoeï, d'origine occidentale,
et des notes tirées de divers autres Commentateurs chinois.
Paris,
Didot 1837/1838
Übersetzung der 1.-9. Kapitels. Pauthier entwickelte außerdem ein
erstes westliches Druckverfahren zur Darstellung der chinesischen
Schriftzeichen.
["Raison" et
"Vertu"]
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1840-49 |
(Misprint ?) |
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1842 |
Stanislas Julien |
Lao-Tseu, Tao-Te-King.
Le livre de la voie et de la vertu;
traduit en français, et publié avec le texte chinois et un commentaire perpétuel.
Imprimerie Royle, paris 1842.
(Neudruck: Cercle du libre précieux, Paris 1967, und Minerva, Frankfurt/M.
o.J.) |
|
1868 |
John Chalmers |
The speculations on metaphysics, polity, and morality of "the Old
philosopher", Lau-tsze.
Trübner & Co, London 1868. |
|
1870 |
Victor von Strauss
(1809-1899) |
Lao-Tse's Tao Te King.
"deutsch mit Kommentar und Einleitung."
|
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1870 |
Lao-tse, Táo-Te-King, Der Weg Zur Tugend. F. A. Brockhaus, Leipzig 1870, 423 S. ["Tao"] incomplete - in Onkellotus.
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1870 |
Thomas Watter | Lao Tzu, a Study in Chinese Philosophy. Assistent im britischen Konsulat in Foo-Chow. Matthias Claus |
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1875 |
Helena Petrovna Hahn Blavatsky |
(1831-1891) Mitbegründerin der Theosophischen Gesellschaft: herausragende Rolle in der europäischen Daoismus-Rezeption - Verbreitung durch theosophische Übersetzer, Integration taoistischer Philosophen, insbesondere des Laozi; neben Hartmann, 1897 (s. u.) viele angelsächsische und niederländische Übersetzungen des Daode jing. |
|
1878 |
Urbanek | Tao-Te-King, Cesta k bohn a ctnosti (tschechisch). (Tao te king: Der Weg zu Gott und zur Jugend). Franz cûpr., Prag 1878. |
|
1878 |
Frant. Cupr. Vynatek | ? |
|
1879-82 |
Angelo Zottoli 晁德蒞, 1826-1902 |
Cursus litteraturae sinicae: neo-missionariis accommodatus
Chang-hai, T’ou-Se-Wei (Tushanwan)
土山灣
Press, 1879-1882. Chinese and Latin on opposite pages. Contents: v. 1. Lingua familiaris -- v. 2. Studium classicorum -vii, 655p., - v. 3. Studium canonicorum -- v. 4. Stylus rhetoricus -- v. 5. Pars oratoria et poetica. - Leider wohl ohne Laozi?! |
|
1884 |
THE TAO TE CHING. (The Principle of Nature and Its Attributes) in: Taoist Texts: Ethical, Political, and Speculative [Shanghai and London, 1884. (English) ["nature"].Matthias Claus: Nr. 1: Lao-tsï's Tao-tek-king. Shanghai: Kelly and Walsh. Gestaltet seine Übersetzung nach chin. Kommentaren. Herausgeber des North China Herald in Shanghai. |
|
|
1886 |
Herbert A. Giles | The Remains of Lao Tzu. London: John Murray |
|
1888 |
Taòtekking
von Laòtsee.
Aus dem
Chinesischen von Friedr. Wilh. Noak. Carl Duncker's Verlag (C. Heymons),
Berlin 1888 |
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1888 |
Adolf Kolmadin |
? Sinologisch bedeutsam waren Georg von der Gabelentz‘ „Beiträge zur chinesischen Grammatik, die Sprache des Chuang-Tsi“, 1888 in Leipzig in den Abhandlungen der sächsischen Gesellschaft der Wissenschaften erschienen. Eine Übersetzung von Giles erfolgte 1889 und eine von Legge (zusammen mit der Übertragung des Daodejing in der von Max Müller herausgegebenen Reihe The Sacred Books of the East) im Jahre 1891. [Walf] |
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1888 |
Georg von der Gabelentz | Gabelentz‘ „Beiträge zur chinesischen Grammatik, die Sprache des Chuang-Tsi“, in Leipzig in den Abhandlungen der sächsischen Gesellschaft der Wissenschaften. Übersetzung von Giles 1889 und Legge (zusammen mit der Übertragung des Daodejing in der von Max Müller herausgegebenen Reihe The Sacred Books of the East) 1891. |
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1889 |
Léon Louis Lucien Prunol de Rosny | Le texte du Tao-Teh-King et son histoire. (Bibliothèque de l'École des hautes études. Sciences religieuses, Vol. 1). |
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1891 |
James Legge |
The original Chinese texts of the work of Laou-tsze, the Great learning, The Doctrine of the mean. With their Japanes translations & notes by O. Shimizu & M. Hirose. Hongkong "1861" [1891?!]. |
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1891 |
James Legge |
The Texts of
Tâoism
in: Max Muller, ed. The Sacred Books of The East, Vol. XXXIX
+
XL;
Oxford Translation of Lao Tzu and Chuang Tzu. London:
Clarendon Press, Oxford,
1891 /
Humphrey Milford, 1891 (reprinted as The Texts of Taoism. N. Y.:
Julian Press, 1959;
New York: Dover)
[The
Texts of Taoism.
2 vols.1962
(1891).
["Tao"] |
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1891 |
Charles Joseph de Harlez de Deulin
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Textes Tâoïstes, graduit des originaux chinois et commentès. Annales du Musèe Giumet XX. Paris. Verwendet für seine Arbeit zum ersten Mal den Kommentar des Wang Bi. [b. at Liège, 21 August, 1832; d. at Louvain, 14 July, 1899.] (Belgier; Translation in French) |
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1893 |
Konissi [Konishi] |
Japaner - russische Übersetzung - siehe 1895! |
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1894 |
Ma Kou + Marc de Smedt | Tao Te King - Le livre de la voie et de la vertu. (Spiritualités vivantes, 43) Albin Michel, Paris 1894. |
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1894 |
Salvador Masot | [Tao-te-King]. (spanisch). Manila 1894. |
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1894 |
Matgioi = Albert de Pouvourville | L'Esprit des Races jaunes. Le Tao de Laotseu. Traduit du chinois par Matgioi (Albert de Pouvourville), Paris 1894. |
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1894 / (1904) |
Walter Gorn-Old
(1864 – 1929) ![]() |
The Book of the Path of Virtue, or a Version of the Tao The King of lao-tsze.
Theosophical Publishing Society, Madras 1894. The Book Of The Simple Way Of Laotze. The Contemporary of Confucius, China, 604 BC. (1904). A new translation from the text of the Tao Teh King with introduction and commentary. x + 186 pp. March 30, 1864, Handsworth, England - December 23, 1929, in Hove, England. (Dr. Walter Gorn-Old) British journalist and writer of occult and astrological works, a leader in astrological thought for 30 years. He studied the occult from the time he was 16 and later joined the Theosophical movement in 1889. He worked with the society and lived with Madame Blavatsky until her death. |
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1895 |
D. P. Konishi |
Lao-si, Tao-te king. (russisch). In: Woprosy filos. i psychol., Moskau 1895. Matthias Claus: "Im Auftrag der Redaktion der russischen Zeitschrift ("Philosophische und psychologische Fragen"), S. 380-408, erstellte Übersetzung. Der Japaner Konishi fertigte eine russische Übersetzung, in der er die Überzeugung vertrat, daß das TaoTeKing nur eine Sammlung zusammenhangloser Aphorismen des Laotse darstelle." |
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1895 |
George Gardiner Alexander |
Lâo-tsze: The Great Thinker with A Translation of His Thoughts on the Nature and Manifestation of God. London: Kegan Paul, Trench, Trübner & Co. ["God"] |
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1897 |
Henri Borel |
De Chineesche filosofie - 2.
Lao Tsz'.
) (niederländisch). P. N. van Kampen, Amsterdam 1897, 1905² (Im zweiten Band von: De chineesche filosofie toegelicht voor niet-sinologen). |
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1897 / |
Theosophie in China.
Betrachtungen über das Tao-Teh-King. (Der
Weg, die Wahrheit und das Licht).
Aus dem Chinesischen des Lao-tze
übersetzt von Dr. Franz Hartmann. Verlag Wilhelm Friedrich, Leipzig 1897 [
später: Theosophisches Verlagshaus Dr. Hugo Vollrath, Berlin / Leipzig ]
(vgl. Walf, 1999, S. 126) ["Tao", "Pfad"] |
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1898 |
Paul Carus |
Lao-Tze's Tao-The-King - The Canon of Reason and Virtue.
Paperback,
Open Court, La Salle. III. -
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1898 |
P. J. Maclagan | [Tao Te King] in: China Review, XXIII 1898. An Legge angelehnt. |
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1899 |
Thos. W. Kingsmill | The Tao the king literally translated with notes. ( In: Shanghai Mercury, The China Review 24 (1899), 149-155 und 185-194.) Shanghai 1899 "Prepared for the Royal Asiatic Society" |
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1900 |
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1900 |
Erwin von Zach (1872-1942) | ? |
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1902 |
Alexander Ular
|
"Le Livre des la voie et de
la ligne droite".
Éditions des la revue
blanche, Paris 1902.
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1903 |
Lao-tsï und seine Lehre.
(in: Darstellungen aus dem Gebiete der nichtchristlichen
Religionsgeschichte. XV. Band. China's Religionen. Zweiter Teil.) Verlag der
Aschendorffschen Buchhandlung, Münster i. W. 1903 |
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1903 |
I. W. Heysinger |
The light of China; the Tâo teh king of Lâo Tsze.
Research Pub. Co., Philadelphia 1903. |
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1903 |
E. H. Parker |
Studies in
Chinese Religion
London : Chapman and Hall, (1910 xi, 308 S., 14 ills. Original Studies from
which a summary was made and a popular work published in 1905 called "China
and Religion", incl. index) ["Providence" and "Grace"] |
|
1904 |
Lionel Giles + Ch'u Ta-Kao |
The Sayings of Lao Tzu. J. Murray, London - New York 1904, 1905, 1906, 1909, 1911, 1917, 1926, 1931, 1937, 1945, 1950, 1972; Dutton, New York 1908, 1909, 1919, 1911. ["Tao"] |
|
1905 |
C. Spurgeon Medhurst |
The Tao-teh-king. A short study in comparative Religion. Theosophical Publishing House, Wheaton, IL 1905; Theosophical Society, Chicago 1905. ["Tao"] 1972; incomplete - in Onkellotus. |
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1905 |
G. Evans |
? |
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1905 |
Anonymus | Il libro della via e della virtù. Luce e ombra (Fratelli Lanzani), Milano 1905. |
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<1906 |
Herman Schell (1850-1906) |
einer der bedeutendsten katholischen Theologen des 19. Jahrhunderts: "Unter allen Schriften, in welchen die religiöse Forschung der Menschheit außerhalb des Kreises der alttestamentlichen und neutestamentlichen Inspiration ihre mühsam errungenen Ergebnisse niedergelegt und der Zukunft als Vermächtnisse überliefert hat, wird wohl kaum eine zu finden sein, welche dem Büchlein Laotse's den Primat streitig machen dürfte". [8] [Walf] (sowie Nachwort zu Knospe + Brändli) |
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1906 |
Daisetz Teitaro Suzuki | Tao te king] T'ai shang kan-ying p'ien: treatise of the Exalted one on response and retribution; translated from the Chinese by Teitaro Suzuki and Dr. Paul Carus. Open Court, La Salle, Chicago Ill.; K. Paul, Trench, Trübner, London 1906. |
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1907 |
Iván Stojits | [Tao Te King] (ungarisch) |
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1908 |
Silva Mendes |
? |
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1908 |
Gustav Mahler |
Lied von der Erde, worin sich „bis ans Unkenntliche verfremdete Nachdichtungen von maßgeblich daoistisch (bzw. zen-buddhistisch) orientierten chinesischen Poeten - Li Bai, Wang Wei, Meng Haoran“ [15] Pohl, Karl-Heinz, „Spielzeug des Zeitgeistes. Zwischen Anverwandlung und Verwurstung - Kritische Bestandsaufnahme der Daoismus-Rezeption im Westen“, in: Josef Thesing/Thomas Awe (Hrsg.), Dao in China und im Westen. Impulse für die moderne Gesellschaft aus der chinesischen Philosophie, Bonn 1999, S. 28. [Walf] |
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1908 |
Joseph Kohler
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Des Morgenlandes grösste Weisheit.
Laotse: Tao Te King.
Verlag
von Dr. Walther Rothschild. Berlin
(-Wilmersdorf) und Leipzig.
[in Versform]
In fünfhundert handschriftlich numerierten Exemplaren. 93 Seiten |
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1909 |
Ernst Møller | Lao Tzu, Tao teh ching. (Oldmester og hans Bog) V. Pio, Købenshavn, 1909 |
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1909 |
Jules Besse | (Lao-tseu). E. Leroux, Paris 1909, 163 S. |
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~1910 |
Franz Kafka (1883 - 1924) |
Hartmut Binder erwähnt in seinem Kafka Handbuch, einem
Standardwerk, lediglich den Einfluß chinesischer Lyrik und Märchen auf
Kafka.
[16] Am ehesten
bekannt ist wohl in diesem Zusammenhang Kafkas Erzählung „Beim Bau der
Chinesischen Mauer“. Walter Benjamin war wie vor ihm schon Johannes Urzidil
[17] der Ansicht, das
80. Kapitel des Laozi habe Kafka sehr beeindruckt und letztlich in der
Erzählung „Das nächste Dorf“ ein Echo gefunden: "Beim Bau der chinesischen
Mauer. Ungedruckte Erzählungen und Prosa aus dem Nachlaß. Hg. von Max Brod.
Potsdam (Gustav Kiepenheuer) 1931"
http://www.loesungsbuch.de/p/referate/02/6203.htm [Walf]
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1910 |
Martin Buber |
erste deutsche Zhuangzi-Übersetzung (?!) - basierend auf Legge. - Mit
Nachwort "Die Lehre des Tao"
In: Werke, Band 1, Schriften zur Philosophie, Kösel, München - Lambert
Schneider, Heidelberg 162 (auch in: Hsia, Adrian, 1985 Teil IV
S. 282-318] |
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1910 |
Julius Grill |
Lao-tszes Buch vom höchsten Wesen und vom höchsten Gut.
Verlag von J.
C. B. Mohr (Paul Siebeck), Tübingen. ["Höchstes Wesen" und "Höchstes Gut"] -
Intensiver Vergleich mit Jesus! 81
Parallelstellen
zwischen Daode jing und Neuem Testament (vorwiegend Johannes-Evangelium,
ohnehin Spezialgebiet Grills) "geistige Verwandtschaft zwischen Laozi und
Jesus". (Vorbehalte der Kirche, vgl. Walf, 1989, S. 13). |
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1910 1921? |
Richard Wilhelm
|
Laotse, Tao Te King - Das Buch des Alten vom Sinn und Leben.
Eugen Diederichs Verlag, Jena 1911 [1910 ?]
[Aus dem Chinesischen verdeutscht und erläutert von Richard Wilhelm. Laotse
5.-9.Tsd. 6 Bl., XXXII, 118, (2) S., mit illustriertem Doppeltitel,
chinesischem Orginaltitel u. einer doppelblattgr. Zeichnung,. (Die Religion
und Philosophie Chinas. Aus den Originalurkunden übersetzt und herausgegeben
von Richard Wilhelm-Tsingtau. Reihe III. Taoismus und Sekten / Bd. 7). Titel
und Umschlagzeichnung von Ernst Schneidler. Jena, Eugen Diederichs 1919]
1915, 1919, 1921, 1923; Eugen Diederichs, Düsseldorf - Köln
1952, 1957, 1978; H. Huber, Bern 1958 (Vorwort von Jean Gebser)
["SINN" und "LEBEN"]
(Medicis, Paris 1974).
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~1910 |
Henri Borel | Weisheit und Schönheit aus China [Tao-Te-King]. O. Hendel, Halle a. d. Saale, ca. 1910. |
| 1910 | Lev Toplstoj | Izrechenijy kitaiskovo mudretsa Laotze. (russisch) Posrednik, Moskau 1910. |
| 1910 | Anonymus | Tao Teh King van Lao Tse. (niederländisch). Theosofische Uitgevers-Maatschappy, Amsterdam 1910. |
| 1910 | Oono Untan | Rôshi Kôgi. [Tao-Te-King] (japanisch). Tókyó 1910. |
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1911 |
H. Mueller |
? |
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1911 |
Carl Henrik Andreas Bjerregaard | The Inner Life and the Tao-The-King. Theosophical Publishing House, London; The Theosophical Publishing Co. of New York, New York 1911. |
|
1912 |
Zhuangzi-Übersetzung aus dem chinesischen Original | |
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1913 |
[Père] Léon Wieger |
Jesuit;
a)
"Tao-tei-king. l'oeuvre de sLao-tzeu. Taoïsme,
t. 2, les pères du système
taoïste" I:
Lao-Tzeu, II: Lie-Tzeu, III: Tchoang-Tzeu.Hien hien, Ho-kien fou
1913; Cathasia, Paris
- E. J. Brill, Leiden 1950;
Cathasia - Les Belles Lettres, Paris 1983².
["principe"
et "son action"]
incomplete
-
in
Onkellotus. |
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1913 |
Paul Carus |
The Canon of Reason and Virtue (Lao-tze's Tao Teh King) The Old Philosopher's Canon of Reason and Virtue (Chinese + English) ["Tao"] |
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1913 |
Tolstoj / Konishi | Lao-si Tao-te-king ili pisanie o nravstvennosti. (russisch) |
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1914 |
Johannes Hesse |
"Lao-tsze. Ein vorchristlicher Wahrheitszeuge." [Hermann Hesse's Vater (!), Missionar] |
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1914 |
Carl Dallago |
Laotse / Der Anschluss an das Gesetz oder Der grosse Anschluss.
Versuch einer Wiedergabe des Taoteking.
Verlag Brenner, Innsbruck.
(im
"Brenner-Jahrbuch 1914")
["ANSCHLUSS" + "GESETZ"] - (auch 1921 [Walf], 1927³; L. Schneider,
Heidelberg 1953 (Neudruck der 3. Auflage). |
|
1915 |
Alfred Döblin |
"Die drei Sprünge des Wang-lun" [Fontane-Preis 1916] mit daoistischen Gedanken: wu wei als Pazifismus interpretiert und in intellektuell-literarische Kreise hinein-popularisiert ... Wang-lun = "chinesisch neuer Mensch", religiöser Revolutionär in Einklang mit dem Weltgesetz. |
|
1916 |
Isabella Mears |
[Tao Te King] London Theosophical Publishing House. London 1916, 1922, 1949, 1971 ["Tao"] (auch 1922) |
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1917 |
K. Uruyama | [Tao-Te-King] (japanisch). Tókyó 1917. |
|
<1918 |
J. A. Blok |
Tau Teh Tsjing (Tau Teh King) (niederländisch). Valkhoff, Amersfoort 1918²; AE. E. Kluwer, Deventer (4. Aufl. o. J. = 1948 ?), Ankh-Hermes, Deventer 1973 (8. Aufl.), 1984 (10. Aufl. = Oriëntserie). |
|
1918 |
Aleister Crowley |
Tao Te Ching (Samuel Weiser Inc., York Beach, Maine, 1995). - ["Tao"] |
|
1919 |
Dwight Goddard, Henri Borel, WAI-TAO |
Laotzu's Tao and Wu-wei.
B. Brentano, New York 1919; D. Goddard, Thetford, Vt² 1939. |
|
1919 |
(Jugendbewegung) |
"Neue Religiosität" der bürgerlichen Jugendbewegung (nach Buddhismus und Daoismus [Linse, 1991, S. 335-336]; "Dao-Fieber" (!) [Pohl, 1999, S. 29]). Einflüsse auf Hesse (vgl. später Siddharta, auch "Das Glasperlenspiel"), Brecht, Jung, Heidegger. |
|
1919 |
Alfred
Henschke ("Klabund")
|
"Höre
es, Deutscher!" - Aufruf, nach dem "Heiligen Geist des Tao" zu leben, zu
den "Chinesen Europas" zu werden! |
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1919 |
Hermann Graf Keyserlingk |
"Das Reisetagebuch eines Philosophen" - Bestseller der zwanziger Jahre: "Der taoistischen Weisheit wird (...) wieder und wieder der Vorwurf eines unfruchtbaren Quietismus gemacht, nicht zum mindesten von seiten der Konfuzianer, die doch im letzten eines Geistes sind mit ihr. (...) Nun ist aber doch nicht zu leugnen, daß in den Werken der taoistischen Klassiker die vielleicht tiefsten Aussprüche zur Lebensweisheit enthalten sind, die wir überhaupt besitzen, und dies zwar gerade vom Standpunkte unseres Ideals, des Ideals der schöpferischen Autonomie. [18] [Walf] |
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1920 |
Hans Haas | Weisheitsworte des Lao-tszé. J. C. Hinrichs, Leipzig 1920. |
|
1920 |
A. E. Anderson | The Tao Teh King; A Chinese Mysticism. University of California, Berkeley 1920 (University Chronicle, Vol. XXII). |
|
1920 |
Rudolf Dvorak | Laotsi-ova kniha o taua ctnosti. (tschechisch) [Tao-teh-King]. Kladno 1920. |
|
1920/1921 |
Hertha Federmann |
Laotse, Tao Teh King. Vom Geist und seiner Tugend.
C. H.
Beck'sche Verlagsbuchhandlung, Oskar Beck, München,
1920, 1926².
["Geist" und "Tugend"] 101 S. |
|
1921 |
Franz Rosenzweig, | Der Stern der Erlösung (1918 geschrieben, 1921 erschienen) ist das Werk eines sich zum Judentum bekennenden deutschen Philosophen, der sich darin mit dem Dao auseinandersetzte! [Walf] |
|
1921 |
Mensch werde wesentlich! Laotse -Sprüche. Deutsch von Klabund. Kl.-8 . 30 Ss., 1 Bl. Orig.-Kart. Verlag Fritz Heyder, Berlin-Zehlendorf. [1920 falsch!] (1921, 1922, 1926; 1935); Goldmann, München 1986 (Goldmann TB 8435) [Lao-Tse - Ausgewählte Texte] |
|
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1921 |
John Gustav
Weiß |
Lao-tse. Tao-te-King.
Philipp Reclam Verlag jun., (auch Leipzig 1927 Reclam Universal-Bibliothek
6798)
[vgl. 1923 auch Englisch: Lao-Tze's Tao-Te-King.
British Museum, London 1923.]
o. J. zitiert bei Jaspers (Lao-tse, Nagarjuna - Zwei asiatische
Metaphysiker.
R. Piper & Co. Verlag, 1957, 1978, S. 99) |
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~1921 |
Johan van Manen | Tao Te King. (niederländisch). Theosofische Uitg.-Mij, Amsterdam, ca. 1921. |
|
1921 |
Jakob J. Smári + Yngri Jóhannesson | Lao-Tse, Bókin um veginn. Gudm. Gamalielssonar, Reykjavik 1921; Stafafell, Reykjavik 1971² (Formáli: Halldoór Laxness). |
|
1922 |
Karl Maria Heckel |
Laotse.
Sesamverlag,
München. 94 S. "Vorliegendes Werk in Übertragung von Karl Maria Heckel erschien im Sesamverlag München Neunzehnhundertundzweiundzwanzig Eine Monumentalausgabe des gleichen Werkes erscheint als erster Handdruck der Sesampresse in einhundertzwanzig numerierten Exemplaren " (Einzige vom Verlag beigefügte Anmerkung) [Matthias Claus] |
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1922 |
Maync, Siegfried | Laotse und Jesus [Umschlag. gez. von O. Delling]. - Berlin W 57, Pallasstr. 8/9: Allg. Evang.-Prot. Missionsverein |
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1922 |
F. Fiedler |
Das Lao-Tse Tao-Te King.
Deutsch
von F. Fiedler. Herausgegeben von Gustav Wyneken. Paul Steegemann Verlag,
Hannover 1922 (Erstveröffentlichung in der "Freien Schulgemeinde"
1918)
["Gut" und "Tugend"] |
|
1922 |
Weber, Max |
Konfuzianismus und Taoismus. J. C. B. Mohr, Tübingen 1922 (Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, 1) [The Religion of China: Confucianism and Taoism. Transl. From the German and ed. by Hans H. Gerth, mac Millan Co, New York 1964; Free Press, New York - Glencoe Ill. 1951, 1962, 1968. |
|
1923 |
Pierre Salet |
Le livre de la voie et de la vertu. Payot, Paris 1923 |
|
1923 |
R. Seligmann | Das Buch vom göttlichen Gesetz. ("in jüdisch-deutscher Sprache") Klal, Berlin 1923. |
|
1923 |
Julius Evola | Lao Tze. Il libro del principio e della sua azione< |